Ungarische Paprika – Edelsüß oder rosenscharf 1

Ungarische Paprika – Edelsüß oder rosenscharf

paprika pulverWer kennt es nicht? – die Schwiegereltern haben sich zum Mittagessen am Sonntag angemeldet und „Papa und Mama“ mögen es am liebsten deftig.

Also entscheidet man sich nach langem Hin und Her für ein zünftiges ungarisches Gulasch mit Spätzle. „Das wird doch immer gern gegessen und kann doch gar nicht schwer zu kochen sein“, denkt man.

Aber dann steht man ohne Einkaufszettel – „die paar Gewürze merk ich mir doch leicht“ – vor dem gefühlt ellenlangen Gewürzregal und fragt sich: Paprika edelsüß oder rosenscharf? Oder doch beides? Ach, der Unterschied wird schon nicht so groß sein …!“

Sollte man meinen … Denn die appetitanregende und verdauungsfördernde Paprikafrucht, die ursprünglich in Südamerika beheimatet war und erst durch Kolumbus‘ Entdeckungsfahrten nach Europa kam, wird zunächst getrocknet, um anschließend fein vermahlen zu werden.

Edelsüßes oder rosenscharfes Paprika? Was ist eigentlich der Unterschied?

Der Unterschied besteht dabei allein in der Menge der Samen und Trennwände, die mit verarbeitet werden. Paprika rosenscharf benötigt die ganze Frucht hingegen für Paprika edelsüß nur einige Samen mit ins Mahlwerk gegeben werden.

Das dabei entstehende Paprikagewürz – ob edelsüß oder rosenscharf – sollte gut verschlossen an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Nur so behält es für lange Zeit seinen unvergleichlichen Geschmack, der nicht nur in Gulasch und Kartoffelgerichten, sondern auch in pikanten Soßen und besonders gut an Käse zur Geltung kommt.

Am besten entfaltet es sein Aroma beim Anschwitzen in Fett, doch Achtung: Das Fett sollte nicht zu heiß sein, damit das Gewürz nicht verbrennt und bitter wird.

P.S.: Wusstest du, dass wir eine Gewürzmischung mit den Namen Ungarisches Gulasch führen? In dieser ist alles enthalten, was du für ein richtig gutes Gulasch benötigst. Also bloß keinen Stress … Einfach zu uns kommen und sofort loslegen!