Kreuzkümmel – Das Gewürz der orientalischen Küche 1

Kreuzkümmel – Das Gewürz der orientalischen Küche

kreuzkümmel bei den römern

Die Römer verliehen mit Kreuzkümmel nicht nur ihren Speisen eine orientalische Note, nein, sich selbst zauberten sie mit diesem wohlschmeckenden Gewürz auch noch eine vornehme Blässe ins Gesicht. 


Dies führte wohl auch zu folgender Anekdote: Um sich ein hohes Amt zu erschleichen, bediente sich ein reicher Römer einst einer List. Er trank einen Schluck Kreuzkümmel-Wasser und sprach – nun totenblass – dem Kaiser vor. Diesem versprach er, ihn zum Erben all seiner Güter machen, würde er ihm vor seinem Tode nur noch den von ihm so sehr begehrten Posten verleihen. Der Kaiser, kein Geringerer als Nero, war geldgierig und willigte ein. Nur, dass der frisch beförderte Römer bald wieder vor Gesundheit nur so strotzte … 😉

 

Kreuzkümmel: Alles, was man wissen sollte


kreukümmel ganz

Kreuzkümmel, auch bekannt als Cumin, römischer Kümmel, Kramkümmel oder Linsenkümmel, stammt ursprünglich aus Syrien, wird heute aber im gesamten südlichen Mittelmeergebiet sowie in Indien und Indonesien angebaut.


Seine Verwendung findet das Gewürz aufgrund seiner aromatisch anmutenden und auch verdauungsfördernden Eigenschaft hauptsächlich in Speisen wie Falafel, Hummus und Chilis sowie in Grillgerichten des Balkans und des Orients.


Und was wäre die indische Küche ohne Kreuzümmel? Man denke nur an Garam Masala, Tandoori Chicken oder Madras Curry! Wunderbar duftende Gewürzmischungen, die du bei Bedarf mit etwas Öl ganz einfach zu einer Paste anrühren kannst.


Noch ein kleiner Tipp: Sein Aroma entfaltet der Kreuzkümmel am besten in heißem Fett angeröstet oder frisch gemahlen.


Und sollte dir dieses orientalisch schmeckende Gewürz einmal ausgehen, dann benötigst du für einen Teelöffel Kreuzkümmel nur einen halben Teelöffel Kümmel und eine Prise Anis, um einen ähnlichen Geschmack zu erzielen!